Entwurf für Frau Niemann-Stirnemann – An den gelb markierten Stellen habe ich Fragen an Sie notiert.

Eisschnelllauf · Erfurt

Gunda Niemann-Stirnemann

Dreifache Olympiasiegerin. 19-fache Weltmeisterin. In den 1990er Jahren die international erfolgreichste Eisschnellläuferin – danach Trainerin.

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Gunda Niemann-Stirnemann lächelnd, Sonnenbrille im Haar, im hellen Shirt der deutschen Mannschaft
Erfurt, 2022. Foto: Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Erfolge in Zahlen

  • 8Olympische Medaillen, davon 3× Gold
  • 19Weltmeistertitel (Mehrkampf und Einzelstrecken)
  • 8Europameistertitel im Mehrkampf
  • 98Weltcupsiege
  • 19Gesamtweltcupsiege
  • 19Weltrekorde*

* Davon 18 vom Weltverband ISU anerkannt; der Rekord über 10.000 Meter (1994) wird von der ISU nicht offiziell geführt. Quellen: Hall of Fame des deutschen Sports, Wikipedia.

Junge Gunda Niemann lächelnd, mit blondem Lockenkopf, türkisfarbenem Schal und rotem Pullover
Gunda Niemann in Inzell, undatiert. Foto: UweFan, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Porträt

Spät angefangen. Lange vorn geblieben.

Gunda Niemann-Stirnemann, geboren 1966 in Sondershausen als Gunda Kleemann, kam erst 1983 zum Eisschnelllauf – nach Jahren in der Leichtathletik an der Kinder- und Jugendsportschule Erfurt.

Wenige Jahre später gehörte sie zur Weltspitze. Auf den langen Strecken über 1500, 3000 und 5000 Meter prägte sie ihren Sport mehr als ein Jahrzehnt lang: drei Olympiasiege, 19 Weltmeistertitel, 98 Weltcupsiege. 1992 gewann sie in Albertville über 3000 Meter die erste Goldmedaille einer deutschen Athletin nach der Wiedervereinigung.

Nach dem Ende ihrer Laufbahn 2005 wurde sie Diplom-Trainerin; 2020 berief sie die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft in ihre Trainerkommission.

Zur Karriere

Stationen

Drei Winter, die bleiben

  • 1992

    Albertville

    Olympiasiegerin über 3000 und 5000 Meter, dazu Silber über 1500 Meter.

  • 1998

    Nagano

    Drittes Olympiagold über 3000 Meter, zweimal Silber – und Fahnenträgerin der deutschen Mannschaft bei der Schlussfeier.

  • 2001

    Salt Lake City

    19. Weltmeistertitel und 18. Weltrekord: 6:52,44 Minuten über 5000 Meter.

In eigenen Worten

Zitat

„Bis heute freue ich mich unbändig über jeden einzelnen Sieg, jeden Titel und jeden gewonnenen Wettkampf.“

Gunda Niemann-Stirnemann auf ihrer früheren Website gundaniemann.de
Ihr Zitat

Diesen Satz habe ich von Ihrer früheren Website übernommen. Möchten Sie ihn so behalten, oder haben Sie einen Gedanken, der heute besser zu Ihnen passt?

Schwarz-Weiß-Foto: Gunda Kleemann in tiefer Laufhaltung in der Kurve, im Hintergrund Bahnmarkierungen
Gunda Kleemann gewinnt am 25. November 1989 beim Weltcup in Berlin-Hohenschönhausen die 1500 Meter. Foto: Bernd Settnik / Bundesarchiv, Bild 183-1989-1125-014, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

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Heute

Vom Eis an die Bande

Nach ihrem Diplom an der Trainerakademie Köln (2009) gab Gunda Niemann-Stirnemann ihre Erfahrung weiter – zuerst im Nachwuchskader, später am Stützpunkt Erfurt und für die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft.

Die Eisschnelllaufhalle in Erfurt trägt seit 2001 ihren Namen; 2019 wurde sie in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen.

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